Donnerstag, 25. Dezember 2008
Der Weihnachtskomplott
Wann ist also ein besserer Moment eine Verschwörung von weltumspannender Größe frei zu legen als heute. Und es ist nicht einfach irgendein ein Komplott, sondern ein hinterhältiger, fieser kommunistischer Versuch die Welt zu übernehmen. Die bolschewistische Weltverschwörung steht quasi vor der Tür bzw. ist in diesen Tagen durch den Schornstein bereits ins Haus eingedrungen.
Denn: Der Weihnachtsmann ist ein Kommunist. Man werfe nur einen Blick auf seine rote (hust, hust) Kleidung und den Bart (Marx, Engels, Castro). Aber wer sich mit Äußerlichkeiten aufhält, verliert den eigentlichen Punkt aus den Augen und lässt sich vom Klassenfeind einlullen. Die ganze Idee von Weihnachten, das Teilen, ist mehr als offensichtlich aus dem Manifest entnommen. Des weiteren nur einmal im Jahr zu arbeiten ist eine mehr als sozialistische Einstellung die man sonst nur aus der Zone kennt.
Während man in der DDR Jahre auf seinen Trabi warten muss, ist es beim Weihnachtsmann zwar nur ein Jahr, aber dafür bekommt man von den Sachen die man in einer Liste eingereicht haben muss, meistens nur das wenigste. Von wegen Planübererfüllung.
Alle anderen Theorien, dass Weihnachten zum reinen Konsumspektakel verkommen ist, sind alles Ablenkungen, Nebelkerzen und Blödsinn!
Für mehr Unsinn, denkt euch selber was aus oder lasst euch welchen vom Christkind bringen, schließlich ist Weihnachten!!!
Samstag, 20. Dezember 2008
Der Trip nach Panama
Man nehme 3 Deutsche FSJler die in Costa Rica eben diesen Dienst an Volk und Vaterland verrichten, bescheuerte Costaricanische Gesetze die es einem nicht erlauben länger als 3 Monate legal im Land zu bleiben. Was hat man? Eine Reise nach Panama
Eine Woche Anfang Dezember verschlug es uns also nach Panama City. Wir haben den Kanal gesehn, die Hochhäuser, den Corsway, Casco Viejo, einsame Inseln und Panama viejo.
Wir haben bei Bene einem andern FSJler gewohnt und ne sehr lusitge Zeit gehabt, aber seht selber in der Fotostory "Panama 08"
Dienstag, 25. November 2008
Der verlorene Bruder
Und dass er nicht gestorben ist, das wissen wir seit heute.
Der Wasserstand
Montag, 20. Oktober 2008
Der Blick zurück
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Der Stand der Dinge
Montag, 22. September 2008
Der Strand
Mein Eindruck war ein super schoener und beeindruckender erster. Zwar wird immer behauptet es gaebe hier noch viel schoenere Straende und man soll ja nie nie sagen. Aber das war auf jeden Fall ein wuerdiger Start in die "Tour de las Playas de Costa Rica", sozusagen ein gelungener Prolog.
Zwar sagt Lewis Black (Anmerkung der Redaktion: derbe nicer Komiker) das nach 12 Stunden Flug Neuseeland einfach wunderschoen aussehen muss und gleiches gilt wohl fuer 5 Stunden Busfahrt, aber Spass beiseite Manuel Antonio ist ein super schoener Ort. Den es zu besuchen lohnt.
Um mal ins erzaehlen zu kommen: Wir haben uns Samstag in aller Herrgottsfruehe von zuhause aufgemacht damit wir um 7 den Bus ab San Jose nehmen konnten, nach einer ereignislosen aber langen Fahrt erreichen wir (Alex mein Gastbruder und Ich) Quepos, nach einer weiteren Busfahrt und ab jetzt aus weiser Vorraussicht mit Sonnencrem und Aftersunlotion (wer sagt ich wuerde nichts aus Fehlern lernen oder ausm Vorabi...) eingedeckt, erreichen wir Manuel Antonio gegen Mittag. Das is nen kleiner Ort am Strand von wo man in ein gleichnahmiges Naturschutzgebiet kommt.
Nach einer Staerkung in Form von Essen, dem Abliefern des Gepaecks im Hotel, das in den Bergen gut 15 Minuten von Manuel Antonio, Strand und Meer entfernt liegt, gehts ins Meer.
Pazifik und so. Angenehm warm. Trotz - immer wieder Nachmittags - bedecktem Himmel. Ich beruehr zum ersten Mal in Costa Rica einen Ball und mach mich bei den Einheimischen durch meine Fussballkuenste zum Affen, scheiss Surfer-Chiller-Indianer-Rhastas die nur am Strand chillen und tricks lernen. Das runde Leder hat mir gefehlt, was soll man sagen.
Am naechsten tag erkunden wir den Nationalpark, alles inklusive: Regenwald, Wasserfall, durch Fluesse waten, faultiere, Affen und Leguane und immer wieder Strand und Meer. Der regenwald regt hier oft bis direkt ins Wasser rein. Und egal von wo ob aus naechster Naehe oder aus luftiger Hoehe von einer Aussichtsplattform, es ist wunderschoen.
leider gibt gegen Mittag und genau in dem Moment in dem wir auf haufenweise Affen in katzensprung Distanz treffen, meine Kamera den Geist auf, scheiss Batterien. Nachmittags treffen wir durch zufall Christian der mit seiner Familie am gleichen Strand den freien Montag (Unabhaengigkeitstag) ausnuetzt. Abends haengen wir mit Gustavo seinem Cousin in ner Bar ab und trinken Landestypischen Schnappes. Vielleicht liegts daran, dass meine Surfversuche am naechsten Tag mehr schlecht als recht klappen wollen. Ich krieg es sogar hin ne Finne abzubrechen, aber scheinbar gehoert das zum blonde, dumme Touris verarschen auch mit dazu.
Mit diesem kleinen Wehmutstropfen im Auge heisst es Abschied nehmen von Maunel Antonio und hallo Busfahrt. 7 Stunden spaeter sind wir wieder zu Hause. Fazit mehr Meer.
Bilder laufen links in ner Diashow laengs oder auf (http://picasaweb.google.com/jonasvonhoffmann/ManuelAntonio#)
Und hier in guter alter Copy-Paste Schultradition was Wikipedia sagt fuer alle die "Fakten, Fakten, fakten" (Markwort) wollen:
Die Ansiedlung Manuel Antonio und der dazugehörige Manuel-Antonio-Nationalpark liegen an der Pazifikküste im Süden Costa Ricas, sieben Kilometer südlich von Quepos.
Der Nationalpark ist zwar mit 7 km² der kleinste Nationalpark Costa Ricas, beinhaltet aber sowohl die Palmenwälder am Pazifik als auch zwölf der Küste vorgelagerten kleine Inseln. Er ist bekannt für seine vielen, nicht menschenscheuen Tiere. Neben über 350 verschiedenen Pflanzenarten gibt es dort 109 verschiedene Säugetierarten, zum Beispiel Faultiere, Weißrüssel-Nasenbären, Kapuzineraffen und Gürteltiere. Nahezu alle Reptilien der Costa-Rica-Pazifikküste sind dort anzutreffen. Zum Beispiel sind ausgewachsene Schwarzleguane aus nächster Nähe beobachtbar. Der Park beinhaltet mehrere öffentliche Strände, an denen geschnorchelt werden darf. Dabei hat man Gelegenheit, sehr viele Fischarten zu beobachten.
Der Park ist täglich außer montags von 7:00 bis um 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt pro Person ab 12 Jahren 10 US-Dollar (Stand: 2008).